Ein teures Depot kostet Anleger große Teile der Rendite

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Gut ausgesuchte Wertpapiere sind die Basis für attraktive Renditen – ein gut ausgesuchtes Depot ist die Basis dafür, dass möglichst viel von diesen Renditen übrig bleibt. Zahlreiche Verbraucher nutzen jedoch zu teure und schlecht abgestimmte Depots. Erfahren Sie, was ein gutes Depot ausmacht und wie man passende Angebote findet.

Insbesondere Kleinstanleger müssen aufpassen.

Kleinstanleger, die im Schnitt 1.000,- EUR investieren, bringen mit einem kostspieligen Depot mitunter große Teile Ihrer Renditen in Gefahr. Unterstellt man eine Entwicklung von 6 %, so werden innerhalb eines Jahres 60,- EUR erwirtschaftet.

Wirft man einen Blick auf die Depot-Gebühren der Banken, sind jährliche Fixkosten in Höhe von 35,- EUR keine Seltenheit. Hinzu kommen sämtliche Kosten, die durch den Kauf der Wertpapiere entstehen.

Der Depot-Auszug sieht im Extremfall folgendermaßen aus:

 

Depotauszug

Wertpapierkauf

1.000,- EUR

Rendite (6 %)

60,- EUR

Summe

1.060,- EUR

Depotgebühren

- 35,- EUR

Summe

1.025,- EUR

Ergebnis (effektive Rendite)

2,5 %

Auch darf nicht vergessen werden, dass Depot-Gebühren ein bedingungsloser Posten sind. Sie fallen somit unabhängig davon an, ob ein Verbraucher Gewinne oder gar Verluste erwirtschaftet hat. Im obigen Beispiel muss mindestens eine Rendite in Höhe von 3,5 % erwirtschaftet werden, um die Depot-Gebühren zu decken. Renditen unterhalb von 3,5 % haben bereits einen Verlust zur Folge (s. effektive Rendite).

Das Depot muss auf den Vebraucher abgestimmt sein.

Verbraucher sollten wissen, ob innerhalb eines Jahre viele oder wenige Transaktionen stattfinden. Mit anderen Worten: Ob sie viel oder wenig kaufen und/oder verkaufen. Diese Angabe ist notwendig, um eine erste grobe Vorauswahl treffen zu können.

Im nachfolgenden Vergleich können Verbraucher sämtliche Anforderungen an ihr Depot definieren und sich attraktive Anbieter anzeigen lassen:

[Sollte Ihnen der Depot-Vergleich nicht korrekt angezeigt werden, drücken Sie bitte auf folgenden Link: Depot-Vergleich]

Interessante Angebote mit Zusatzleistungen.

Anleger die hauptsächlich Investmentfonds handeln, sollten inbesondere ein Auge auf die OnVista-Bank (FreeBuy-Depot) haben. Hier wird für den Großteil der Investmentfonds kein Ausgabeaufschlag berechnet. – Zum Angebot!

Verbraucher, die ihr Depot größtenteils mit ETF (Exchange Traded Fund | Indexfonds) bestücken möchte, sind mit dem Angebot der ING Diba (Direkt-Depot) gut beraten. Hier können zahlreiche ETF ohne Transaktionsgebühren gekauft werden. – Zum Angebot!

Der Wechsel ist keine logistische Hürde dank des Depotübertrags.

Wer sein Depot nun wechseln möchte, steht vor einer letzten Frage: Wie transferiere ich meine Wertpapiere vom einen Depot zum anderen? Dieser letzte Schritt ist dank des sogenannten Depotübertrags einfach und bequem abzuwickeln. Mit lediglich einem zusätzlichen Formular kann der gesamte Bestand vom bisherigen in das neue Depot übertragen werden.

Dieser Schritt wird in der Regel vom Anbieter des neuen Depots übernommen. Zusätzlich kann die Angabe gemacht werden, ob das alte Depot bestehen bleiben oder gekündigt werden soll.

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