Finanzen: Wirklich gute Vorsätze für 2017

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Alle Jahre wieder. Gute Vorsätze gehören zum Jahreswechsel ebenso wie Raclette und Feuerwerk. Wem noch der richtige Vorsatz fehlt, dem möchten wir heute zwei heiße Tipps geben.

Finanzen: Wirklich gute Vorsätze für 2017
Rund um die privaten Finanzen können bereits kleinere Optimierungen mehrere hundert Euro sparen. Diese sind dann für die schönen Dinge des Lebens übrig.

Realistische Vorsätze sind gefragt

Auch die besten Vorsätze scheitern regelmäßig, der Gesundheit zur Liebe abzunehmen oder den Zigaretten abzuschwören zählt immer wieder zu den gefährdeteren Vertretern. Der Grund hierfür liegt auf der Hand, die persönliche Messlatte liegt schlicht und ergreifend zu hoch. Vorsätze die keine weitreichende Verhaltensänderung voraussetzen haben demgegenüber hohe Erfolgsaussichten. Und auch sie können uns das kommende Jahr spürbar versüßen.

Wer eine bis zwei Stunden seiner kostbaren Zeit erübrigen kann, sollte vielleicht seine laufenden Versicherungen auf den Prüfstand stellen. Keineswegs weil Versicherungen ein beliebter Zeitvertreib sind. Vielmehr zahlt der Großteil der Deutschen empfindlich zu hohe Beiträge. Schuld sind neben überteuerten Verträgen auch voll und ganz überflüssige. Ein Einsparpotenzial zwischen 500,- EUR und 1.000,- EUR pro Jahr ist eher Regel als Ausnahme. So gesehen finanzieren eine bis zwei Stunden, die man von seiner Zeit investiert, einen netten Städtetrip samt Übernachtung.

Doch wie setzt man diesen Vorsatz um? Banken, Versicherungen und Finanzvertriebe sind für einen solchen Versicherungscheck traditionell ungeeignete Ansprechpartner. Durch bloße Beratung verdienen diese Institutionen keinen Cent. Vielmehr sind Abschlüsse gefragt, die im Extremfall jedoch zu mehr Problemen als Lösungen führen können. Daher lautet die Devise, Finger weg von Vermittlern. Verbraucher denen Tatendrang nicht fremd ist, können vielmehr auf den neuesten Ratgeber der Verbraucherzentrale setzen. Er beantwortet, welche Versicherungen sinnvoll oder voll und ganz unnötig sind. Zusätzlich gibt es jede Menge Hintergrundinformationen, die von Zeit zu Zeit als Nachschlagewerk gute Dienste leisten. Der Titel des Ratgebers lautet: AMAZON-TEXTLINK

Stellt sich die Versicherungssituation bereits unübersichtlich dar, kann man auch direkt den Rat der Verbraucherzentrale suchen. Unabhängige Berater stehen dann Rede und Antwort.

Ein guter Vorsatz hält Jahrzehnte

Mit einem guten Vorsatz kann man sich mitunter über mehrere Jahrzehnte etwas Gutes tun. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn man sich mit seiner Altersvorsorge auseinandersetzt. Hört sich langweilig an? Keineswegs. Denn auch hier sollte man den Fokus von komplizierten Altersvorsorgeprodukten auf die schönen Nebeneffekte richten. Altersvorsorge bedeutet nicht zwingend auf eine monatliche Auszahlung zum Rentenbeginn hinzuarbeiten, auch die eigenen vier Wände können Teil der Planung werden. Nicht selten können im Rahmen einer guten Beratung diese und andere Ziele deutlich näher rücken und schlagartig greifbar werden.

Wichtig auch hier, es ist unabhängiger Rat gefragt. Honorarberater und die Experten der Verbraucherzentrale sind passende Ansprechpartner, um sich Unterstützung rund um Altersvorsorge und Co. Einzuholen. Für eine stimmige Planung sollten zwischen zwei und sechs Stunden einkalkuliert werden, in denen Ziele und Wünsche ebenso wie laufende Produkte zur Sprache kommen sollten. Im Endergebnis sollte dann eine Strategie stehen, die einmal begonnen nur in seltenen Fällen nochmals korrigiert werden muss. Auf diese Weise profitiert man teils über Jahrzehnte von dieser Investition.

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