Garantiezins: Verbraucher fühlen sich betrogen

Aktuell, Altersvorsorge, betriebliche Altersvorsorge, Privat-Rente, Riester-Rente, Rürup-Rente

Der Garantiezins ist seit Jahren im Sinkflug, von einstmals 4 % sind heute lediglich 1,25 % übrig geblieben. Leidtragend sind jene, die sich seit Jahresbeginn mit ihrer Altersvorsorge auseinandersetzen. Seit diesem Zeitpunkt gilt beim Neuabschluss der historisch niedrige Garantiezins. Doch nun stellen zahlreiche Verbraucher erschrocken fest, dass Versicherer weit weniger als den Garantiezins in ihrer Police ausweisen.

Die Entwicklung des Garantiezinses ist fatal

Insbesondere bei der Altersvorsorge spielt der Garantiezins eine tragende Rolle. In den Jahren 1942 bis 2000 lag der Garantiezins keinen Tag unterhalb der Marke von 3 %. Nach 2004 fiel der Garantiezins stufenweise, bis heute auf 1,25 %. Diese Entwicklung betrifft besonders jene, die etwas für ihre Altersvorsorge tun möchten – und müssen.

Altersvorsorge (4 % / 1,25 %)

Bemerkung: Alter 37 Jahre - 100,- EUR / Monat

Zins: 4 %

Zins: 1,25 %

100,00 EUR / Monat

100,00 EUR / Monat

30 Jahre

30 Jahre

Altersvorsorge: 68.760,13 EUR

Altersvorsorge: 43.648,43 EUR

Differenz: 25.111,70 EUR

Renten-Differenz: 87,89 EUR

Um auf eine vergleichbare Altersvorsorge aufzuschließen, wird dem Verbraucher heute ein monatlicher Beitrag in Höhe von 157,53 EUR abverlangt. Die Alternativen sind begrenzt: Weniger Rente oder höhere Beiträge.

Ältere Verträge sind daher besonders wertvoll, sie behalten fortlaufend den Garantiezins, der zum Zeitpunkt des Abschlusses gültig war.

01/1942 bis 06/1986 – 3,00 %
07/1986 bis 06/1994 – 3,50 %
07/1994 bis 06/2000 – 4,00 %
07/2000 bis 12/2003 – 3,25 %
01/2004 bis 12/2006 – 2,75 %
01/2007 bis 12/2011 – 2,25 %
01/2012 bis 12/2014 – 1,75 %
01/2012 bis heute – 1,25 %

Doch dieser Garantiezins scheint in zahlreichen Fällen nicht beim Verbraucher anzukommen.

Nicht 1,25 %, sondern weniger als 0,50 %

Gerade heute, in Zeiten eines historisch niedrigen Zinsniveaus, muten selbst 1,25 % bereits attraktiv an. Da verwundert es kaum, dass jährlich noch mehr als eine Million Lebens- und Rentenversicherungen abgeschlossen werden. Lebens- und Rentenversicherungen waren bereits totgesagt, erfuhren in den vergangenen Jahren jedoch eine Art Wiederbelebungsmaßnahme.

Das Argument: Selbst 1,25 % sind vielfach noch attraktiver als die Tages- und Festgeld-Angebote der Hausbank.

Damit traten die ehemals beliebten Lebens- und Rentenversicherungen einen erneuten Siegeszug als Geldanlagen an. Verbraucher müssen jedoch immer häufiger feststellen, dass der im Raum stehende Garantiezins nicht bei ihnen ankommt. Wer nachrechnet, läuft regelmäßig unterhalb von 0,5 % aus.

Der Grund hierfür ist der Garantiezins selbst. Dieser muss genau genommen als Vorkosten-Zins bezeichnet werden, da er keinerlei Abschluss- und Verwaltungskosten berücksichtigt.

Kapital/Beitrag → Garantiezins → Abschlusskosten → Verwaltungskosten = Ergebnis

Von diesem Umstand sind sowohl Verbraucher betroffen, die etwas für ihre Altersvorsorge tun möchten, als auch jene, die auf eine attraktive Geldanlage aus sind.

Der Neuabschluss muss genau geprüft werden

Unabhängig, ob es sich um eine Altersvorsorge oder eine Geldanlage handelt: Ein Vergleich zahlt sich aus. Dabei sollten Verbraucher auch einen Blick über den Tellerrand wagen!

Gerade bei Riester, betrieblicher Altersvorsorge, Rürup sowie Lebens- und Rentenversicherungen haben Verbraucher immer einen steuerlichen Effekt im Gepäck. Funktioniert dieser steuerliche Effekt nicht für, sondern gegen einen Verbraucher, ändert selbst ein hoher Garantiezins nur selten etwas an der Situation. In diesen Fällen müssen Alternativen auf den Tisch. Diese Alternativen können beispielsweise Sparpläne mit Tagesgeld und Festgeld oder aber Wertpapieren sein. Die spätere Verrentung erfolgt dann mit Hilfe von Auszahlplänen.

Im Umkehrschluss sollte dem Garantiezins nur eine untergeordnete Rolle zugemessen werden, wenn der steuerliche Effekt für einen Verbraucher spielt. Diese Regel sollte immer dann berücksichtigt werden, wenn es um die Altersvorsorge geht.

Eine Geldanlage mit Hilfe von Lebens- und Rentenversicherung ist in den wenigsten Fällen lukrativ. Selbst wenn eine Rendite in Höhe von 0,50 % oberhalb dessen liegt, was die Hausbank bietet. Auch hier ist ein Blick über den Tellerrand, der den Blick in Richtung von Direktbanken bedeuten kann, empfehlenswert. Hauptgrund ist die mangelnde Flexibilität und die durchschnittliche Laufzeit von Lebens- und Rentenversicherungen. Diese verlangt Verbrauchern vielfach zwölf Jahre und mehr ab und darf damit zu den langfristigen Geldanlagen gezählt werden.

Mit der 1822direkt, hinter der sich die Frankfurter Sparkasse verbirgt, liegt auch ein bekannter Name gut im Rennen. Der Hauptvorteil liegt jedoch bei der Flexibilität. Das Angebot der 1822direkt ist ein Tagesgeldkonto, auf dem bereits heute eine Rendite in Höhe von 0,50 % ankommt. Damit sind Verbraucher nicht gezwungen, eine Laufzeit ab zwölf Jahren durchhalten zu müssen.

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