Geldanlage: Lukrative Immobilien finden

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Die Deutschen investieren mehr und mehr in Immobilien. Insbesondere Ballungsräume ziehen die steigende Zahl von Neuinvestoren magisch an. Doch mit der Nachfrage stieg das Preisniveau für Eigentumswohnungen und Mehrfamilienhäuser empfindlich. Die Suche vieler Interessenten bleibt selbst nach Jahren vergeblich. Der Fehler liegt vielfach in ebendieser Immobiliensuche. Um eine preiswerte Immobilie finden zu können, müssen Verbraucher neue Wege gehen.

Geldanlage: Lukrative Immobilien finden
Die Suche vieler Immobilieninteressenten endet früh und mit großer Frustration. Schuld ist die Art und Weise der Suche.

Ausgetrene Pfade mit wenig Potenzial

Immobilieninteressenten sind kein Pioniere. In Zeiten anhaltender Niedrigzinsen drängen mehr und mehr Verbraucher in den Immobilienmarkt mit spürbaren Konsequenzen. Insbesondere Ballungsräume verzeichnen neben steigenden Mietpreisen ebenso drastisch anziehende Kaufpreise. Durchschnittliche Einkommensverhältnisse und überschaubares Eigenkapital werden in diesem Märkten teils gnadenlos ausgesiebt. Die Anforderungen liegen somit auf hohem Niveau. Dreh- und Angelpunkt des Problems stellen vielfach die Preisvorstellungen aktueller Immobilienverkäufer und Grundstückseigentümer dar. Die in diesem Sektor herrschende Goldgräberstimmung ist stetiger Begleiter Immobiliensuchender.

Insbesondere die klassischen Wege, die lange Jahre zuverlässig zur eigenen Immobilie geführt haben, bieten nur noch wenig Potenzial. Auf ausgetretenen Pfaden, wie Onlineportalen, Maklerbüros und Bankfilialen stehen Verbraucher in erheblicher und zahlungskräftiger Konkurrenz. Dies gilt in besonderem Maße für Immobilien als Kapitalanlage, die auf diesem Weg selbst zu weniger lukrativen Rahmenbedingungen innerhalb kürzester Zeit umgeschlagen werden. Gleiches gilt vielerorts auch für Käufe aus Zwangsversteigerungsverfahren. Der im Rahmen der vorausgegangenen Begutachtung ermittelten Marktwert einer Immobilie wird nicht selten bereits innerhalb der ersten Minuten eines Versteigerungstermins überboten. Attraktive Einkaufspreise können so für zahllose Objekte weitenteils ausgeschlossen werden.

Verbraucher, die weiterhin am Kauf einer Immobilie festhalten, sind gezwungen umzudenken. Eine Immobiliensuche muss heute weitaus breiter angelegt werden, als dies noch vor einigen Jahren der Fall und notwendig war. Auch kurios anmutende Herangehensweisen kommen so zu ihrer Daseinsberechtigung.

Onlineportale lediglich Beimischung

Die Suche mittels Onlineportalen und Maklern sollten trotz aktueller Rahmenbedingungen nicht eingestellt werden. Sie werden jedoch, ebenso wie der Schaukasten der örtlichen Bankfiliale, mehr und mehr zur Beimischung statt zur ersten Anlaufstelle. Finden Interessenten auf diesem Weg ein attraktives Anlageobjekt rangiert diese Tatsache zur jetzigen Zeit jedoch dicht am vielzitierten Glückstreffer.

Neuinvestoren, die ihr Glück in Ballungsgebieten suchen, sind gut Beraten sich frühzeitig mit dem Aufbau von Netzwerken zu beschäftigen. Sie tragen selbst in teuren Märkten und Marktlagen mitunter zu preiswerten und renditestarken Immobilienangeboten bei, noch bevor diese den Weg in die Öffentlichkeit finden. Schnittstelle hierzu können Hausverwaltungen sein, denen meist frühzeitig zugetragen wird, wenn einzelne verwaltete Objekte zum Verkauf stehen. Eine Idee der bereits einige Immobilieninteressenten folgen, wodurch Hausverwaltungen zwar keinen Geheimtipp mehr darstellen jedoch noch regelmäßig zu attraktiven Kaufoptionen führen.

Wesentlich seltener finden Kooperationen zwischen Investoren und Handwerksbetrieben statt. Eine solche Zusammenarbeit sollte jedoch zwingend angestrebt werden. Teils bestehen enge und langjährige Geschäftsbeziehungen zwischen Immobilienbesitzern und Handwerkern. Sie sind auch erste Ansprechpartner für Sanierungs- und Renovierungsmaßnahmen, auf die jeder Eigentümer frühzeitig eingestellt sein sollte. Können Sanierungs- und Renovierungsmaßnahmen nicht mehr finanziert werden, müssen Handwerksbetriebe unverrichteter Dinge abziehen. Dies ist ein lukrativer Ansatzpunkt, um einen Immobilienkauf anzuschieben. Zahlreiche heutige Wohnungs- und Hausbesitzer stöhnen unter dem laufenden finanziellen Aufwand, der jedoch auf eine unzureichende Planungsphase im Vorfeld eines Erwerbs zurückzuführen ist, oder sind den zeitlichen Aufwand eines solchen Objekts gar leid. Rahmenbedingungen mit denen Handwerksbetriebe teils direkt konfrontiert sind.

Interessenten, die eine Immobilie als Kapitalanlage erwerben möchten, sollten an dieses Klientel herantreten. Handwerksbetrieben können lukrative Aufträge in Aussicht gestellt werden, da viele dieser Objekte mit einem Sanierungs- oder Renovierungsstau aufwarten, wodurch Investoren auf offene Ohren stoßen. Selbst kann von zumeist günstigen Einstiegsbedingungen profitiert werden, die durch zeitnah entstehende Instandsetzungsmaßnahmen mit einem Steuervorteil garniert sind. Auf diese Weise konnten selbst in den vergangenen Jahren teils hochattraktive Geschäfte in weitenteils überkauften Ballungsgebieten umgesetzt werden.

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